Informationen Wale

wissenschaftlicher Name: Cetacea. Die Wale sind eine Ordnung der Säugetiere


Brisson, 1762

Hier einige der besten Wal und Delfin Webseiten:
Bilder von diversen Wal Arten und Walen
Englische Seiten:
Information and pictures of Whales, Dolphins and other marine mammals
Whale watching pictures and information

  • Englisch: Cetaceans, Whales
  • Französisch: Cétacés
  • Dänisch: Hvalerne
  • Finnisch: Valaat
  • Isländisch: Hvalir
  • Italienisch: Cetacei
  • Niederländisch: Walvissen
  • Norwegisch: Hvaler
  • Portugiesisch: Cetáceos
  • Schwedisch: Valar
  • Spanisch: Cetáceos

  • Überordnung: Laurasiatheria
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Walen gehören 91 Arten. Sie sind Säugetiere, die vollständig an das Leben im Wasser angepasst sind. Die Anpassung geht so weit, dass die Wale an Land keine Chance hätten zu überleben. Gestrandete Wale müssen daher schnellst möglichst ins Wasser zurück. Zum einen trocken sie schnell aus und zum anderen haben sie ein so hohes Körpergewicht, dass die Lungen zusammengedrückt oder die Rippen gebrochen werden. Aber auch an Hitzschlag können die Wale sterben, da sie eine dicke Fettschicht unter der Haut haben, die eine hervorragende Wärmeisolierung bildet.

Trotz dem Leben im Wasser sind Wale eindeutige Säugetiere. So haben sie z.B. Lungen und müssen zum Atmen an die Wasseroberfläche kommen. Sie können ihre Luft je nach Art einige Minuten bis zu 2 Stunden anhalten, müssen aber zum Atmen immer wieder auftauchen. Das Herz besteht aus zwei Kammern. Und Wale sind lebendgebärend und säugen ihre Jungen mit Muttermilch aus speziellen Milchdrüsen.

Von der Optik erinnern Wale an große Fische. Der Körper ist stromlinienförmig, die vorderen Extremitäten sind zu Brustflossen umgewandelt, die so genannten Flipper. Auf dem Rücken hat sich eine Flosse gebildet, die Finne, die in Größe und Form je nach Art variiert. Bei einigen wenigen Arten fehlt die Finne sogar ganz. Der Schwanz hat sich zu einer Schwanzflosse, die Fluke, gewandelt. Die Fluke der Wale ist wagerecht gerichtet, was sie deutlich von den Fischen unterscheidet. Bei denen ist sie senkrecht angelegt. Die Hinterextremitäten haben sich komplett zurückgebildet. Auch haben die Wale keine sichtbaren Ohren oder Haare. Die Genitalien der Männchen und die Brustdrüsen der Weibchen sind im Körper versenkt, damit die Stromlinie des Körpers nicht bestört wird.

Verbreitung

Wale findet man in allen Weltmeeren, einige Arten schwimmen sogar in die Flussdelta und wenige sogar bis in die Flüsse hinein. Es gibt nur wenige Arten, nämlich die Flussdelfine, die nur im Süßwasser von Flüssen leben.

Lebensweise

In der Regel sind Wale sehr gesellige Tiere, die häufig in Schulen (Walgruppen) von 10 bis 50 Tieren zu finden sind. Es kommen aber auch durchaus Schulen mit mehr als 1.000 Tieren vor, wobei es sogar möglich ist, dass sich mehrere Walarten dabei vermischen. Nur wenige Arten leben paarweise oder sogar als Einzelgänger.

Verwandtschaft

Wale gehören zur Überordnung Laurasiatheria
dazu gehören auch die Ordnungen:

  • Insektenfresser (Eulipotyphla)
  • Fledertiere (Chiroptera)
  • Schuppentiere (Pholidota)
  • Raubtiere (Carnivora)
  • Unpaarhufer (Perissodactyla)
  • Paarhufer (Artiodactyla)

Systematik

Zur Ordnung der Wale (Cetacea) gehören die Unterordnungen:

  • Bartenwale (Mysticeti) mit 14 Arten
  • Zahnwale (Odontoceti) mit 77 Arten


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foto Weisswal Beluga Delfinartige Zahnwale Wale Saeugetiere Weisswal Beluga Delfinartige Zahnwale Wale Saeugetiere
wissenschaftlicher Name: "Delphinapterus leucas". Der Weißwal gehört zur Familie der Gründelwale.
foto Grindwal Grindwal
Grindwal, Pilotwal, Gewöhnlicher oder Langflossen-Grindwal
wissenschaftlicher Name: Globicephala melas. Der Grindwal gehört zur Familie der Delfine
foto Atlantischer Weissseitendelfin Atlantischer Weissseitendelfin
wissenschaftlicher Name: Lagenorhynchus acutus. Der Atlantische Weißseitendelfin gehört zur Gattung der Kurzschnauzendelfine
foto Hector Delfin Hector Delfin
Hector- oder Neuseeland-Delfin
wissenschaftlicher Name: Cephalorhynchus hectori. Der Hector-Delfin gehört zur Familie der Delfine
foto Schwarzdelfin Schwarzdelfin
Schwarz- oder Dunkler Delfin
wissenschaftlicher Name: Lagenorhynchus obscurus. Der Schwarzdelfin gehört zur Gattung der Kurzschnauzendelfine
foto Pottwal Pottwal
Pottwal oder Spermwal
wissenschaftlicher Name: Physeter macrocephalus, oder auch Physeter catodon. Der Pottwal gehört zur Familie der Pottwale.
foto Noerdlicher Zwergwal Noerdlicher Zwergwal
Nördlicher Zwergwal oder Minkewal
wissenschaftlicher Name: Balaenoptera acutorostrata. Der Nördliche Zwergwal gehört zur Familie der Furchenwale
foto Grosser Schwertwal Grosser Schwertwal
Großer Schwertwal, Orca oder Killerwal
wissenschaftlicher Name: Orcinus orca. Der Schwertwal gehört zur Familie der Delfine.
foto Pazifischer Weissseitendelfin Pazifischer Weissseitendelfin
Pazifischer Weißseitendelfin oder Weißstreifendelfin
wissenschaftlicher Name: Lagenorhynchus obliquidens. Der Pazifische Weißseitendelfin gehört zur Gattung der Kurzschnauzendelfine
foto Atlantischer Grosser Tuemmler Atlantischer Grosser Tuemmler
Atlantischer Großer Tümmler oder Flaschennasendelfin
wissenschaftlicher Name: Tursiops truncatus. Der Atlantische Große Tümmler gehört zur Familie der Delfine
foto Finnwal Finnwal
wissenschaftlicher Name: Balaenoptera physalus. Der Finnwal gehört zur Familie der Furchenwale.
foto Grauwal Grauwal
wissenschaftlicher Name: Eschrichtius robustus. Der Grauwal gehört zur Unterordnung der Bartenwale.
foto Buckelwal Buckelwal
wissenschaftlicher Name: Megaptera novaeangliae. Der Buckelwal gehört zur Familie der Furchenwale


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