Informationen Nashoerner

wissenschaftlicher Name: Rhinocerotidae. Die Nashörner sind eine Familie der Unpaarhufer


Gray, 1821

  • Englisch: Rhinoceros
  • Französisch: Rhinocéros, Rhinocérotidés
  • Dänisch: Næsehorn
  • Finnisch: Sarvikuonot
  • Italienisch: Rinocerontidi
  • Niederländisch: Neushoorns
  • Norwegisch: Neshornene
  • Portugiesisch: Rinocerontes
  • Schwedisch: Noshörningar
  • Spanisch: Rhinocerontes

  • Ordnung: Unpaarhufer (Perissodyctyla)
  • Gruppe: Huftiere (Ungulata)
  • Überordnung: Laurasiatheria
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Zu den Nashörnern gehören 5 Arten. Sie sind - wie ihr Name schon sagt - an ihren Hörner auf der Nase zu erkennen. Je nach Art gibt es ein oder 2 Hörner. Allerdings sind diese Hörner nicht aus Knochensubstanz, sondern aus Keratin. Das ist ein Protein, das auch in Haaren vorkommt. Im Inneren befinden sich dann noch Calcium, zum Härten der Hörner und Melanin für den UV-Schutz. Je älter die Tiere werden, desto spitzer werden die Hörner. Das hängt damit zusammen, dass sich diese mit der Zeit durch Kämpfe mit Artgenossen oder Abreibungen am Boden abnutzt.

Der Körper der Nashörner ist massig mit kurzen, dicken Beinen. An jedem Fuß befinden sich 3 Zehen, die zu einem breiten Huf ausgebildet sind. Die Haut ist dick, die Farbe ist grau oder braun. Das Sehvermögen der Nashörner ist extrem schlecht. Sie können nur wenige Meter weit sehen. Dafür sind das Gehör und der Geruchssinn sehr gut entwickelt. Trotz ihres massigen Körpers können die Nashörner Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 45 km/h erreichen.

Verbreitung

Nashörner sind in Afrika und Asien zu Hause.

Lebensweise

Normalerweise sind Nashörner Einzelgänger. Aber in Savannen können durchaus auch kleine Herden auftreten.

Fortpflanzung

Nach Tragzeiten von 15 bis 18 Monaten bringen die Weibchen jeweils ein Junges zur Welt, das etwa 2,5 Jahre bei der Mutter bleibt.

Verwandtschaft

Nashörner gehören zur Ordnung der Unpaarhufer (Perissodyctyla)
dazu gehören auch die Familien:

  • Tapire (Tapiridae)
  • Pferde (Equidae)

Systematik

Zur Familie der Nashörner (Rhinocerotidae) gehören die Gattungen:

  • Breitmaulnashörner (Ceratotherium) mit einer Art
  • Sumatra-Nashörner (Dicerorhinus) mit einer Art
  • Spitzmaulnashörner (Diceros) mit einer Art
  • Rhinoceros mit 2 Arten


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foto Breitmaulnashorn Breitmaulnashorn
Breitmaul- oder Weißes Nashorn
wissenschaftlicher Name: Ceratotherium simum. Das Breitmaulnashorn gehört zur Familie der Nashörner


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