Informationen Huftiere Hirsche

Informationen und Bilder zum Thema Hirsche:
Zu erkennen sind die Hirsche an ihrem Geweih.


Goldfuss 1820

  • Englisch: Deer
  • Französisch: Cervidés
  • Dänisch: Hjorte
  • Finnisch: Hirvieläimet
  • Italienisch: Cervidi
  • Niederländisch: Hertachtigen
  • Norwegisch: Hjortedyr
  • Portugiesisch: Cervídeos
  • Schwedisch: Hjortdjur
  • Spanisch: Ciervos

  • Familie: Hirsche (Cervidae)
  • Unterordnung: Wiederkäuer (Ruminantia)
  • Ordnung: Paarhufer (Artiodactyla)
  • Gruppe: Huftiere (Ungulata)
  • Überordnung: Laurasiatheria
  • Unterklasse: Höhere Säugetiere oder Plazentatiere (Eutheria)
  • Klasse: Säugetiere (Mammalia)
  • Reihe: Landwirbeltiere (Tetrapoda)
  • Überklasse: Kiefertiere (Gnathostomata)
  • Unterstamm: Wirbeltiere (Vertebrata)
  • Stamm: Chordatiere, Rückensaitentiere (Chordata)
  • Stammgruppe: Neumünder (Deuterostomia)
  • Unterabteilung: Bilateralsymmetrische Tiere (Bilateria)
  • Abteilung: Gewebetiere (Eumetazoa)
  • Unterreich: Vielzeller (Metazoa)
  • Reich: Tiere (Animalia)

Allgemeines

Hirsche erreichen Kopf-Rumpf-Längen von 70 bis 290 cm, Schulterhöhen von 30 bis 190 cm und Gewichte von 7 bis 800 kg. Die größte Hirschart ist der Elch, die kleinste der Südliche Pudu. Bei den meisten Arten sind die Weibchen deutlich kleiner und leichter als die Männchen. Das deutlichste Kennzeichen der Hirsche sind ihre Geweihe, die je nach Art unterschiedlich gestaltet sind. Bei den meisten Arten tragen nur die Männchen ein Geweih. Dieses wird jedes Jahr nach der Paarungszeit abgeworfen und gleich darauf bildet sich ein neues.

Nicht nur die Geweihe unterscheiden sich je nach Art, auch die Körperform selber variiert. So gibt es Arten, die einen schlanken Körper haben und Arten mit einem gedrungenen Körper. Allerdings sind be allen Arten die Beine schlank und relativ lang. In der Regel ist der Schwanz extrem kurz. Das Fell der Hirsche ist bei den meisten Arten brau oder grau. Bei einigen Arten befindet sich eine Punktezeichnung im Fell. Die Jungtiere der meisten Arten zeigen ebenfalls ein gepunktetes Fell.

Das Geweih besteht aus Knochensubstanz und wächst aus Rosenstöcken (zapfenförmige Knochengebilde), die sich auf der Stirn der Männchen befinden. Die Form und Größe hängt nicht nur von der Art ab, sondern auch vom Alter. In der Wachstumsphase des Geweihs ist dieses durch eine Haut mit kurzen Haaren, dem Bast geschützt. Diese Haut wird mit Blut versorgt. Wenn das Geweih dann seine volle Größe erreicht hat, wird das Geweih nicht mehr mit Blut versorgt und die Haut wird abgestreift.

Verbreitung

Die Heimat der Hirsche sind weite Teile Eurasiens und Amerika, sowie Nordwest-Afrika. Allerdings wurde Hirsche auch in Regionen von den Menschen eingeführt, in denen sie keine einheimischen Tiere sind, nämlich in Australien, Neuseeland, Neuguinea und auf einigen Inseln der Karibik. Als Lebensraum dienen Wüsten, Grasland, Sumpfgebiete, Wälder und die arktische Tundra.

Ernährung

Die Nahrung besteht auch Gräsern, Blättern, Rinde, Knospen und Zweigen.

Verwandtschaft

Zur Familie der Hirsche (Cervidae) gehören die 49 Arten:

  • Borneo-Muntjak (Muntiacus atherodes)
  • Chinesischer Muntjak (Muntiacus reevesi)
  • Gongshan-Muntjak (Muntiacus gongshanensis)
  • Indischer Muntjak (Muntiacus muntjak)
  • Pu-Hoat-Muntjak (Muntiacus puhoatensis)
  • Putao-Muntjak (Muntiacus putaoensis)
  • Riesenmuntjak (Muntiacus vuquangensis)
  • Roosevelt-Muntjak (Muntiacus rooseveltorum)
  • Schwarzer Muntjak (Muntiacus crinifrons)
  • Sumatra-Muntjak (Muntiacus montanus)
  • Tenasserim-Muntjak (Muntiacus feae)
  • Truong-Son-Muntjak (Muntiacus truongsonensis)
  • Schopfhirsch oder Schopfmuntjak (Elaphodus cephalophus)
  • Wasserreh (Hydropotes inermis)
  • Europäisches Reh (Capreolus capreolus)
  • Sibirisches Reh (Capreolus pygargus)
  • Weißwedelhirsch (Odocoileus virginianus)
  • Maultierhirsch (Odocoileus hemionus)
  • Pampashirsch (Ozotoceros bezoarticus)
  • Sumpfhirsch (Blastocerus dichotomus)
  • Großmazama oder Rotmazama (Mazama americana)
  • Graumazama oder Braunmazama (Mazama gouazoubira)
  • Roter Zwergmazama (Mazama rufina)
  • Zwergmazama oder Kleiner Graumazama (Mazama chunyi)
  • Merida-Mazama (Mazama bricenii)
  • Kleinmazama (Mazama nana)
  • Kleiner Rotmazama (Mazama bororo)
  • Nordpudu (Pudu mephistophiles)
  • Südpudu (Pudu puda)
  • Ren oder Rentier (Rangifer tarandus)
  • Nordandenhirsch (Hippocamelus antisensis)
  • Südandenhirsch (Hippocamelus bisulcus)
  • Elch (Alces alces)
  • Axishirsch (Axis axis)
  • Schweinshirsch (Axis porcinus)
  • Bawean-Hirsch (Axis kuhlii)
  • Calamian-Hirsch (Axis calamianensis)
  • Rothirsch (Cervus elaphus)
  • Wapiti (Cervus canadensis)
  • Sikahirsch (Cervus nippon)
  • Damhirsch (Dama dama)
  • Davidshirsch (Elaphurus davidianus)
  • Weißlippenhirsch (Przewalskium albirostris)
  • Barasingha (Rucervus duvaucelii)
  • Leierhirsch (Rucervus eldii)
  • Prinz-Alfred-Hirsch (Rusa alfredi)
  • Philippinenhirsch (Rusa marianna)
  • Mähnenhirsch (Rusa timorensis)
  • Sambar (Rusa unicolor)


Sie sehen Huftiere Hirsche Tiere 1 bis 5
Sie sind hier: Tiere : Huftiere Hirsche
foto Rentier Rentier
Rentier, Ren oder Karibu
wissenschaftlicher Name: Rangifer tarandus. Das Rentier gehört zur Familie der Hirsche.
foto Elch Elch
Der Elch ist das Tier des Jahres 2007!
Elch, Elen oder Elend:
wissenschaftlicher Name: Alces alces. Der Elch gehört zur Familie der Hirsche
foto Wapiti Rothirsch Wapiti Rothirsch
Wapiti oder Rothirsch
wissenschaftlicher Name: Cervus elaphus. Der Wapiti gehört zur Gattung der Edelhirsche
foto Damhirsch Damhirsch
wissenschaftlicher Name: Dama dama. Der Damhirsch gehört zur Familie der Echten Hirsche
foto Chinesischer Muntjak Chinesischer Muntjak
auch Zwergmuntjak, Reeves Muntjak, Bellhirsch
wissenschaftlicher Name: Muntiacus reevesi. Der Chinesische Muntjak gehört zur Familie der Hirsche


tiere
travel